Vergangenes

Öffentlicher Vortrag veranstaltet von Stärke durch Eintracht, e.V.:

Oper mal anders

eine musikalische Opernreise mit Richard Vardigans

Freitag, 31. März 2017 um 20°° Uhr

im Logenhaus L 9,9 in Mannheim.


Einzelheiten

Richard Wagner: Der fliegende Holländer
Richard Vardigans erzählt und spielt die Geschichte des zur Irrfahrt verdammten Kapitäns, der nur durch ein treues Weib erlöst werden kann. Ob es so etwas gibt...?

www.talking-about-opera.de

Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Flyer.

Die Loge Carl zur Eintracht präsentiert sich der Öffentlichkeit

Tag der offenen Tür 2017

Sonntag, den 19.03.2017

 


Der Tag

Neben einem Ritualbeispiel und einem Vortrag über Freimaurerei unseres Meisters vom Stuhl wurde ebenso im Tempel ein Ritualbeispiel vorgeführt. Der Flyer enthält alle Einzelheiten.

Impressionen

Unser Tempeleingang... Der Meister von Stuhl hält einen Vortrag zur Freimaurerei. Das Ritualbeispiel Das Ritualbeispiel Einführung in das Ritualbeispiel Verschiedene Exponate

 

Öffentlicher Vortrag vom 03. März 2017 veranstaltet von Stärke durch Eintracht, e.V.:

Shriners

Referent: Charsten Wienbreyer

 


Öffentlicher Vortrag vom 13. Januar 2017 veranstaltet von Stärke durch Eintracht, e.V.:

Wegschauen - wie man Unrecht ignoriert

Referent: Michael Heitmann, Redner der Freimaurerloge Carl zur Eintracht

 


Der Vortrag

Häufig hat Unrecht freie Bahn, weil Unrecht eher ignoriert als abgewehrt wird. Der Vortrag beschäftigt sich mit Motiven und Methoden dieser Ignoranz und geht darauf ein, wer dafür mehr oder wer weniger anfällig ist. Daraus ergibt sich der Appell, für Gerechtigkeit als Qualität der Menschlichkeit stärker einzutreten.

Öffentlicher Vortrag vom 25. November 2016, veranstaltet von Stärke durch Eintracht, e.V.:

Ehrfurcht vor dem Leben als ethische Ausrichtung

Referent: Dr. Andreas Steiner, Wermatswil/ Schweiz


Referent Dr. Steiner

Dr. Steiner hat von 1976 bis 1980 das Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Lambarene als Chefarzt geleitet. Anschließend war er bis 1996 verantwortlicher Leiter anderer medizinischer Projekte in Peru, Kongo-Zaire und Äthiopien. Von 1997 bis 2003 hat er an der Universität Zürich Philosophie und deutsche Literatur studiert und 2003 mit lic.phil. abgeschlossen.

Der Vortrag

Bei einer Fahrt auf dem Ogowefluss im Jahre 1915 hat Albert Schweitzer die Maxime ‚Ehrfurcht vor dem Leben als ethische Grundlage für eine sinnvolle Lebensführung‘ postuliert. Wie muss man in dieser Maxime den Begriff Ehrfurcht philosophisch verstehen, und welche Bedeutung kommt dem zu, was dort als Leben bezeichnet wird? Kann diese Maxime, so wie sie dasteht, noch unser Leitbild sein oder müsste heute an Schweitzers Grundprinzip etwas geändert oder ergänzt werden?

Dr. Steiner kritisierte, dass Ethik immer wieder den äußeren Gegebenheiten angepasst werde. Desto notwendiger sei ein fester, unverrückbarer Anhaltspunkt, eine allgemein verbindliche Idee. Der Referent sieht darin unser Leben, das uns als geistiges Leitbild ein besonderes Anliegen sein sollte und dem alle Ehrfurcht entgegengebracht werden sollte. Diese Ehrfurcht müsse anerzogen werden, mit liebender Zuwendung und in der Vermittlung von Verantwortung für das Lebendige.
Die Veranstaltung war gut besucht. Die charismatische Art des Referenten und seine bildliche Erzählweise trugen zu einer Veranstaltung mit bleibendem Eindruck bei.

Bücher

Im Herderverlag sind von Dr. Steiner folgende philosophische Bücher erschienen:
2006: Das Leben unser höchstes Gut. Albert Schweitzers Philosophie im 21. Jahrhundert.
2010: Transzendente Wirklichkeit
2014: Aufbruch in ein mehrdimensionales Denken. Eine gesellschaftspolitische Streitschrift.

 

Öffentlicher Vortrag vom 14. Oktober 2016, veranstaltet von Stärke durch Eintracht, e.V.:

Illuminaten, Freimaurer und neue Weltordnung – Verschwörungsmythen und Verschwörungsvorwürfe gegen Freimaurer

Referent: Dr. Michael Blume.


Referent

Dr. Michael Blume entschied sich nach einer Finanzausbildung für das Studium der Religions- und Politikwissenschaft. Er promovierte über Religion und Hirnforschung (die sog. "Neurotheologie") und spezialisierte sich auf die Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen. Dr. Blumes Wissenschaftsblog „Natur des Glaubens“ erhielt den Scilogs-Preis 2009. Der Hohe Rat der Yeziden verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak.

Der Vortrag

Sehr viele Menschen glauben, dass die Menschheit von bösen Verschwörungen bedroht werde. Oft haben sich solche Verschwörungsvorwürfe in der Vergangenheit zu Gewalt gesteigert, etwa gegen vermeintliche Hexen, gegen Juden, Freimaurer und demokratische Politiker. Und so wie der Buchdruck die Verbreitung von Verschwörungsschriften wie dem "Hexenhammer" (1486) förderte, breiten sich heutige Verschwörungsmythen wie die ‚neue Weltordnung‘ verstärkt über das Internet aus.
Dr. Blume stellte in seinen Ausführungen die Geschichte uralter Verschwörungsmythen wie die des Hexereiglaubens ebenso vor wie neuere Varianten etwa gegen Geheimbünde wie die Freimaurer und Illuminaten, Zuwanderer und Außerirdische. Er verdeutlichte, beim Verschwörungsglauben zwischen überprüfbaren Theorien einerseits und Mythen andererseits zu unterscheiden. Letztere seien schlichtweg nicht beweisbar, weshalb man sie allerdings auch nicht widerlegen kann.
Aufbauend auf Erkenntnissen der Religionspsychologie erläuterte er den Einfluss "neuer" Medien: Von Sprache und Buchdruck bis hin zu Krimi-, Thriller- und Science-Fiction-Genres, von Filmen wie "Matrix" und dem Internet. So wurde deutlich, warum der Verschwörungsglauben nicht schwindet, sondern auch in der Moderne die Ideen von Wissenschaft, Menschenrechten und Freiheit bedroht.
Die Veranstaltung war mit rund 50 Gästen sehr gut besucht. Der lebendige Vortragsstil, gepaart mit dem fundierten Wissen des Referenten, trugen zu einer sehr spannenden und interessanten Veranstaltung bei. Wir freuen uns auf weitere Vortragsabende mit Herrn Dr. Blume.

 

 

Vortrag zum Neujahrsempfang der Loge Carl zur Eintracht vom 10. Januar 2016:

Die Zukunft des Abendlandes – Liebende aller Länder vereinigt Euch

Der Referent:
Michael Heitmann als Redner der Loge Carl zur Eintracht

 


Der Vortrag:

Michael Heitmann teilte in dem Beitrag persönliche Gedanken zu Orientierungslosigkeit und mangelndem Selbstvertrauen in der westlichen Welt, insbesondere vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatten. Er spricht sich für klare Leitbilder aus und appelliert daran, sich wieder mehr auf den höchsten christlichen Wert - die Nächstenliebe - zu besinnen. Hinter der Liebe sieht der Redner gegenseitige Bereicherung, die im gegenseitigen Interesse und im Respekt füreinander entsteht. Freimaurerische Ideale wie Liebe, Respekt und Toleranz betrachtet er als gemeinsamen Nenner, auf dem sich Gläubige aller Religionen begegnen können. So können Vielfalt gedeihen und alle Menschen in Frieden miteinander leben. Anstatt einander mit Hass zu begegnen, sollten sich die Menschen für die Liebe entscheiden. Und so schließt er mit dem Ausspruch „Liebende aller Länder vereinigt Euch!“

Vollständiger Text als pdf-Datei

 

 

Öffentlicher Vortrag vom 22. Mai 2015, veranstaltet von Stärke durch Eintracht, e.V.:

Hänsel und Gretel – Verzauberung durch die große Mutter

Referent: Dr. phil. Friedrich Schröder


Referent

Dr. phil. Friedrich Schröder ist Literaturwissenschaftler, Kulturhistoriker, Erwachsenenpädagoge, Märchenforscher und tiefenpsychologischer Interpret. Er ist Dozent und freier Mitarbeiter bei der C. G. Jung-Gesellschaft Stuttgart. Zudem leitet er Imaginations- und Maltherapieveranstaltungen.

Gleichnamiges Buch zum Vortrag, 176 Seiten, erschienen im Verlag Opus Magnum 2009

Gleichnamiges Buch zum Vortrag, 176 Seiten, erschienen im Verlag Opus Magnum 2009

Der Vortrag

Dr. Schröder wendete in seinem Vortrag die psychotherapeutische Methode der "Analytischen Psychologie“ von C. G. Jung auf den Text des grimmschen Märchens an. Dabei ging der Referent zunächst von der Namenssymbolik der beiden kleinen Titelhelden aus und leitete davon den Entwicklungsweg ab, den die Kinder in der Erzählung gehen müssen. Dieser wird besonders durch die Doppeldeutigkeit der Sinnbilder und des Archetyps der Großen Mutter bestimmt, die Hänsel und Gretel in den negativen Gestalten der Stiefmutter und der Hexe begegnet. Dramatischer Höhepunkt dieses Reifungsprozesses ist die Auseinandersetzung der Kinder mit der dämonischen "Herrin des Waldes". Vertieft wurde die Interpretation dieses Geschehens durch die Einbeziehung der Pubertätsriten bei den "Naturvölkern" und C. G. Jungs Deutung der biblischen Geschichte des Propheten Jona. Am Ende erschien der Schatz des Hexenhauses als Symbol des Selbst, des zentralen Urbilds der Seele, das sich in Gretel als eigentlicher Märchenheldin verkörpert und die Verzauberung durch die Große Mutter zum notwendigen Durchgangsstation des Lebens im Sinne des "stirb und werde" macht.

Es kamen etwa 60 Gäste zum Vortrag. In der anschließenden Diskussion trafen Freimaurergeist und Tiefenpsychologie aufeinander. Diese ergänzten und befruchteten sich gegenseitig, setzten sich aber auch durchaus kritisch mit der jeweiligen "Gegenseite" auseinander. So ergab sich letztlich ein lebhaftes, spannendes Gespräch.

 

 

Ein Verbot, vor Logengründung?